| Gewinneinbruch ein Tchibo | |
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Die Kaffee- und Einzelhandelskette Tchibo muss deutliche Gewinn- und Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Umsatz fiel 2007 um rund 7 Prozent auf 3,5 Millarden Euro. Viel schlimmer sieht es aber bei den Gewinnen aus. Der Gewinn sank um ganze 84 Prozent von 143 Millionen auf 23 Millionen Euro. Der Mutterkonzern maxingvest ist mit dem Ergebnis von 2007 mehr als unzufrieden. Vorstandsmitglied Yves Müller stellt klar, "Tchibo hat die Erwartungen im letzten Jahr nicht erfüllt." Gründe für das miese Ergebnis sehen Experten im rückläufigen Handel mit Gebrauchsartikel innerhalb von Deutschland, sowie in den hohen Kosten für Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des Konzerns. Die Einnahmen aus dem Handel wurden allein im letzten Jahr durch rund 76 Millionen Euro Umstrukturierungskosten geschmälert. Konstant sind die Gewinne aber bei dem Handel mit Kaffee geblieben. Tchibo ist immer noch Marktführer im Bereich Röstkaffee. Auf den Gewinneinbruch soll nun reagiert werden. Das Unternehmen will rund 100 Filialen und 1000 Depots schließen oder verkaufen. Ziel des Vorstandes ist eine Steigerung der Umsatzrendite um fünf Prozent in den nächsten zwei Jahren. Einen Käufer für rund 50 Filialen wurden schon gefunden, E-Plus. Vertriebsleiter von E-Plus Jörg Ehmer zeigt sich von dem Kauf begeistert, "Damit bauen wir jetzt auf einen Schlag unsere Marktpräsenz massiv aus" | |
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